Das Spryker-Management mit Boris Lokschin, Fabian Wesner und Alexander Graf (v.l.)

Das Spryker-Management mit Boris Lokschin, Fabian Wesner und Alexander Graf (v.l.)

Alexander Graf ist eine der wichtigsten Stimmen in der deutschen E-Commerce-Szene und betreibt den Blog Kassenzone. Gleichzeitig ist Graf auch der Gründer von Spryker, mit dem er nun eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen hat. Insgesamt 22 Millionen Dollar erhält das Hamburger Unternehmen, angeführt wird die Runde vom britischen Geldgeber One Peak Partners. Auch Altinvestoren wie Project A haben erneut investiert. [contentad keyword=“adsensegs1″ align=“left“]

Die Gründer Nils Seebach und Alexander Graf haben Spryker im November 2014 aus dem Frühphaseninvestor Project A ausgekoppelt. Seitdem bietet das Startup einen Software-Baukasten an, mit dem Unternehmen einen eigenen Webshop bauen können – vom Backend bis zum Frontend. Wer Spryker kauft, erhält Code für einzelne Shop-Module, wie beispielsweise für ein Bezahlsystem oder das Kundenmanagement. Die Module können von den Kunden verändert und erweitert werden. Mittlerweile hat das Startup nicht nur einen Webshop als Oberfläche, sondern auch Sprachsteuerung oder das Internet der Dinge im Angebot.

Mit dem neuen Geld will das Startup international expandieren und das Produkt weiterentwickeln. Marken wie Hilti, Tom Tailor und Lekkerland verwenden nach Angaben von Spryker das System des Unternehmens. Spryker beschäftigt ein Team aus mehr als 100 Angestellten in seinen Büros in Berlin und Hamburg.

2016 erhielt das Startup eine mittlere siebenstellige Summe – zu einer nach eigenen Angaben achtstelligen Bewertung. Damals investierten Project A sowie Cherry Ventures. Gründer Nils Seebach hat das Unternehmen vor einiger Zeit verlassen. Er leitet nun den neuen Fonds Wald & Wiesen Holding, in dem Seebach, Graf und der AboutYou-Gründer Tarek Müller ihr Kapital und ihre Investments bündeln.

[article_preview slug=spryker-e-commerce-framework border=both]

Titelbild: Saskia Uppenkamp