BERLIN, GERMANY - FEBRUARY 24: The Facebook logo is displayed at the Facebook Innovation Hub on February 24, 2016 in Berlin, Germany. The Facebook Innovation Hub is a temporary exhibition space where the company is showcasing some of its newest technologies and projects. (Photo by Sean Gallup/Getty Images)

Der US-amerikanische Internetkonzern Facebook hat das deutsche Startup Fayteq gekauft. Die Erfurter entwickeln eine Software, mit der Inhalte in Videos integriert oder entfernt werden können. Das soll auch in Live-Videos funktionieren und es ermöglichen, das Material zu verändern und beispielsweise Werbung einzubauen.

Auf eine Gründerszene-Anfrage zu dem Kauf wollten sich am Dienstag weder das Startup noch Facebook äußern. Jetzt aber bestätigt der US-Konzern die Übernahme gegenüber dem Handelsblatt, zuerst berichtete Deutsche Startups.

[contentad keyword=“adsensegs1″ align=“left“]Bisher haben André Münnich, Jan Herling und Wolfgang Broll Fayteq geleitet, das 2011 aus der TU Ilmenau ausgegründet wurde. Investiert hatten unter anderem der bekannte Business Angel Cornelius Boersch und die BMT Beteiligungsmanagement Thüringen. Die Summe, die beim Kauf geflossen ist, ist nicht bekannt.

„Wir sehen das größte Potenzial zum einen in der nachträglichen Bearbeitung von Film- und Fernsehmaterial, zum anderen in der individualisierten virtuellen Werbung“, erklärte CEO Münnich vor einiger Zeit. Mithilfe der Technologie könne man zum Beispiel ein versehentlich im Bild zu sehendes Mikrofon herausnehmen und in Zukunft die Banden- oder sogar die Trikotwerbung bei Fußballspielen zielgruppenspezifisch ersetzen.

Bild: Sean Gallup / Getty