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Alle möglichen größenwahnsinnigen Ziele hatten sich Andrew Wilkinson und sein Business-Partner überlegt, als sie mal wieder über die Zukunft ihres Startups Tiny nachdachten. Schließlich stießen sie auf ein simples Ziel: Sie wollten einfach ihren Job wieder genießen.

[contentad keyword=“adsensegs1″ align=“left“]Was erst einmal trivial klingt, war es nicht: Denn viele ihrer Freunde wirkten nach außen erfolgreich und reich. In Wirklichkeit waren sie aber Sklaven ihrer Termin-Kalender und To-Do-Listen, die Ehe in den Brüchen und nur wenig Schlaf jede Nacht.

Doch wie könnten sie dieses bekannte Problem lösen, fragte sich Wilkinson – und stieß dabei auf das Prinzip der Anti-Goals, das er in einem Medium-Artikel erklärt. Die Idee: Probleme können oft gelöst werden, wenn man sie umkehrt. Beispielsweise: Wer Indien helfen will, müsse wissen, was dem Land den meisten Schaden zufügt.

Und so listeten die beiden Gründer auf, wie ihr schlimmster Tag im Büro aussehen würde. Dort stand dann etwa:

  • lange Meetings
  • voller Kalender
  • immer im Büro anwesend sein
  • mit Menschen zu tun haben, die sie nicht mögen

Aus dieser Liste heraus entwickelten Wilkinson und sein Geschäftspartner nun die Anti-Goals. Sie beschloßen also nie wieder ein Meeting abzuhalten, wenn sich das Problem anders lösen ließe. Oder legten fest, immer nur zwei Stunden des Tages zu verplanen. Einen „crappy“ Tag hätten sie schon noch ab und zu – ihr Leben sei trotzdem ein besseres, schreibt der Gründer.

Bild: Getty Images/Photo by Kristine Petersone (Laine Apine Photography)